Kognitive Dissonanz
Der innere Konflikt, wenn eigene Überzeugungen im Widerspruch zu neuen Informationen stehen. Erklärt, warum Falschinformationen so hartnäckig sind.
Kognitive Dissonanz beschreibt den inneren Konflikt, der entsteht, wenn eigene Überzeugungen im Widerspruch zu neuen Informationen stehen. Menschen neigen dazu, dieses Unbehagen zu reduzieren — oft indem sie widersprüchliche Informationen ignorieren oder umdeuten.
Was ist kognitive Dissonanz?
Der Begriff wurde 1957 vom Psychologen Leon Festinger geprägt. Er beschreibt das unangenehme Gefühl, das entsteht, wenn zwei Gedanken, Einstellungen oder Handlungen nicht zusammenpassen. Unser Gehirn strebt nach Konsistenz und versucht, diese Spannung aufzulösen.
Beispiel: Du weißt, dass stundenlanges Scrollen ungesund ist, tust es aber trotzdem. Das erzeugt Unbehagen.
Kognitive Dissonanz und Medienkonsum
Kognitive Dissonanz beeinflusst, wie wir Medien konsumieren:
Warum wir Fake News glauben wollen
Kognitive Dissonanz erklärt, warum Falschinformationen so hartnäckig sind:
Strategien zum Umgang
Das Wichtigste
Kognitive Dissonanz ist der Grund, warum wir unbequeme Fakten gerne ignorieren — erkenne dieses Muster bei dir selbst.
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